Coronavirus

Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer

Neue Informationen wurden mit Stand am 29. November 2020, 22.15 Uhr, auf dieser Internetseite veröffentlicht.

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Neue Brandenburger Verordnung von Ende November 2020 zur Corona-Eindämmung

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/201127_PM_Kabinett_SARS_CoV_2_Eindaemmungsverordnung.pdf

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Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 25. November 2020
BESCHLUSS

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/bkmpk26112020end.pdf

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Antragsverfahren für sogenannte Novemberhilfen startet Ende November 2020

Gestern war zu hören, dass das Antragsverfahren ab 28.11 2020 möglich ist, zuvor war auf den 25.11.2020 hingewiesen worden. Detaillierte informationen zur sogenannten Novemberhilfe werden in einem 22-seitigen Papier der Behörden präsentiert:

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/Vollzugshinweise-November_Hilfe_StbK_SA_r-1.pdf

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Neues zur so genannten Corona-Novemberhilfe

Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte Fragen und Antworten zur Corona-Novemberhilfe:

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201105-Gemeinsame_PM_051120_BMF_BMWi-1.pdf

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201105-FAQ_Novemberhilfe.pdf

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Presserklärung des Vorstandes des Barnimer MittelstandsHauses vom 29.10.2020

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201029-Presseerklaerung-des-Barnimer-MittelstandsHauses-zu-den-neuen-Corona-Entscheidungen.pdf

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Bisherige Informationen zur 75-Prozent-Hilfe und weiteren Hilfen

Immer stärker wird zu den angekündigten Hilfen nachgefragt – ganz konkrete Verordnungen und Formulare liegen noch nicht vor. Wir geben hier einen Link zur Seite des Bundesfinanzministeriums, mit dem zumindest die Tendenz der Hilfen erkennbar ist; auch die entsprechende Pressekonferenz von Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsminister ist enthalten.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/10/2020-10-29-PM-neue-corona-hilfe-stark-durch-die-krise.html

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Pressemitteilung der Brandenburger Landesregierung im Zusammenhang mit Corona und die Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg vom 30.10.2020
(SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV)

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/544_20_Kabinett_SARS_CoV_2_Eindaemmungsverordnung_RS__MSGIV.pdf

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/SARS-CoV-2-EindV.pdf

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/SARS-CoV-2-EindV-Anlage-2.pdf

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Heute wurde uns ein Schreiben von Bundesfinanzminister Scholz zu außerordentlichen Wirtschaftshilfen zugeleitet:

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201029-BM_Scholz_ausserordentliche_Wirtschaftshilfen.pdf

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Protokoll der Ministerpräsidentenkonferenz vom 28.10.2020 mit Protokollerklärung des Landes Thüringen

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201028-Protokoll-Ministerpraesidentenkonferenz.pdf

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Erster Überblick zu neuen Corona-Regelungen ab 2. November 2020

Die Nachrichtenagentur dpa hat eine Übersicht zu den aktuellen Festlegungen veröffentlicht, sobald genauere Bestimmungen vorliegen, mühen wir uns, diese hier einzustellen.

Berlin (dpa) – Das Ziel ist klar: Familien und Freunde sollen sich zu Weihnachten wieder ohne zu große Angst treffen können. Doch dafür müssten sich alle jetzt erstmal deutlich einschränken, meinen Bund und Länder. Die neuen Regeln kommen dem Shutdown vom Frühling nah. Sie sollen am 2. November in Kraft treten – und vorerst bis Monatsende gelten.

  • Kontakte: In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen – maximal zehn Personen.
  • Gastronomie: Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt ist weiter die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause. Auch Kantinen dürfen öffnen.
  • Freizeit: Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören etwa Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks und Spielhallen.
  • Sport: Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa alleine joggen gehen, ist weiter erlaubt. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.
  • Dienstleistungen: Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet.
  • Supermärkte: Der Einzelhandel bleibt geöffnet – es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen.
  • Schulen und Kitas: Schulen und Kindergärten bleiben offen.

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Corona-Überbrückungshilfe 2 wurde gestartet (Stand 22.10.2020)

Alle Informationen über Inhalt, Antragstellung sind hier zu finden.

Da Anträge ohnehin nur über Steuerberater und Steuerberaterinnen, Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüferinnen eingereicht werden dürfen, ist zu empfehlen: Bevor man sich selbst mit der Deutung der vielen Einzeldinge versucht, gleich den oben genannten Personenkreis ansprechen.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/ueberbrueckungshilfe-zwei-1803606

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

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Neue Corona-Regelungen der Landesregierung Brandenburg und des Senats von Berlin (beide Stand 20.10.2020)

Sowohl in Brandenburg als in in Berlin wurden am 20. Oktober 2020 neue Corona-Regelungen festgelegt. Dies Regelungen sind hier nachlesbar:

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201020-Regierung-Brandenburg1.pdf

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201020-Regierung-Brandenburg2.pdf

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20201020-Senat-von-Berlin.pdf

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Koalition vereinbart Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und der Insolvenzfristen (26.08.2020)

https://www.tagesschau.de/inland/beschluesse-koalitionsausschuss-101.html

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Bundesfinanzministerium zu Detail der Umsatzsteuersenkung

Das Bundesfinanzministerium hat eine 26-seitige Darstellung zu Einzelheiten der Umsatzsteuerregelungen veröffentlicht. Wir geben diese hier unkommentiert zur Information.

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/2020-06-30-befristete-Senkung-umsatzsteuer-juli-2020-final.pdf

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Neue Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Mit den gestrigen Bundestags- und Bundesratsbeschlüssen gibt es auch ein weiters Programm für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Bedingungen, ob die Förderung ausgereicht werden kann, sind im Detail beschrieben. Beachtet werden sollte zwingend, dass die Beantragung durch Steuerberater, Steuerberaterinnen oder Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer erfolgen muss.

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/Neue-Überbrückungshilfe.pdf

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Neue Brandenburger Corona-Verordnung, gültig ab 15. Juni 2020

Brandenburgs Regierung gibt neue Verordnung bekannt:

https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/detail.php?gsid=bb1.c.669399.de

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Konjunkturprogramm der Großen Koalition vom 04.06.2020

Wir veröffentlichen hier unkommentiert das Konjunkturprogramm

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Ab 28. Mai 2020 neue Regelungen zur Corona-Krise im Land Brandenburg

https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/detail.php?gsid=bb1.c.667808.de

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Neue Brandenburger Regelungen – rbb24 informiert

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/IMG_5460.jpg

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rbb24 gibt Informationen für Gastronomen

Der rbb hat sich gemüht, in die große Vielfalt von Informationen etwas Übersichtlichkeit zu bringen: https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/rbb24-Regeln-in-der-Gastronomie.pdf

https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/coronaverordnung-berlin-brandenburg-restaurants-cafes-gaststaetten-oeffnen-wieder-neue-regeln.html

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Bernauer Stadtmarketing GmbH unterstützt Unternehmen

Die Bernauer Stadtmarketing GmbH (Mitglied im Barnimer MittelstandsHaus) hat ihre Informationsangebote für Unternehmer erweitert.

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Brandenburger Landtag lehnt positive Entscheidung für SoloSelbstständige ab.

Die Fraktion Die Linke und die Fraktion BVB/Freie Wähler im Brandenburger Landtag hatten für die Landtagssitzung am 14. Mai 2020 eine wichtige Entscheidung für SoloSelbstständige gefordert.

Hier der Text der gemeinsamen Vorlage für die Landtagssitzung: https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/1120.pd

Für diese Entscheidung wird um Unterstützung vieler mit ihrer Unterschrift gebeten: https://www.linksfraktion-brandenburg.de/home/termine/manda-treffen-2020/reaktion-abstimmungsformular/?fbclid=IwAR3zxDaTLhuu7E5JKOajV6HFX_bYNVALgR-Y671kCDi_Db7uf0XYI6CzC50#abstimmung

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Alles neu für Gastronomen? Aber wer kann sagen, was gilt?

Am 7. Mai 2020 haben wir uns an die Kreisverwaltung Barnim mit einem Hinweis gewandt: Sehr geehrte Damen und Herren, wie vielen öffentlichen Informationen zu entnehmen ist, dürfen in wenigen Tagen Gaststätten wieder öffnen.
Aus Gesprächen mit den Mitgliedern des Barnimer MittelstandsHaus e.V. erkennen wir, dass es selbstverständlich Unsicherheiten gibt, welche konkreten Bedingungen damit verknüpft sein werden.
Wir halten eine klare – auch Vorort – Information für jede einzelne Gaststätte für richtig. Die Gegebenheiten von Objekt zu Objekt sind so unterschiedlich, dass die Anpassung an die hygienischen und weiteren Festlegungen für jedes Objekt genau besprochen werden müssen, sollen ein optimales Ergebnis erreicht und ordnungsbehördliche Strafen vermieden werden.
Wir bitten Sie um entsprechende Maßnahmen, die die Qualifizierung jedes Gastronomen sichern.
Bislang haben wir lediglich entsprechende Hygienehinweise des Landes MV gefunden, die wir Ihnen beifügen. Gibt es solche auch für Brandenburg, die Sie uns und unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen können?
Uns erreichte noch am gleichen Tag diese Antwort: Sehr geehrter Herr Schmidt, aufgrund des Umstandes, dass in Brandenburg eine entsprechende Festlegung der Öffnung der Gastronomie noch nicht getroffen wurde, sind auch die Rahmenbedingungen hierfür noch nicht bekannt. Die Regelungen ab dem 09. Mai 2020 befinden sich zur Zeit in der Beratung durch die Landesregierung und sollen am morgigen Freitag beschlossen werden. Aktuell informieren können Sie sich jederzeit auf corona.brandenburg.de. Entsprechende Regelung oder Standards müssten dann vom jeweilig zuständigen Ministerium, den Berufsgenossenschaften oder Verbänden erlassen werden.

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Neue Brandenburger Regelungen in der ConaraZeit von der Landesregierung beschlossen:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/presse/pressemitteilungen/detail/~08-05-2020-kabinett-beschliesst-weitere-lockerungen

Hier ist das Gesetz- und Verordnungsblatt mit den Festlegungen vom 08.05.2020 nachlesbar:

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/GVBl_II_30_2020.pdf

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Neue Brandenburger Regelungen in der CoronaZeit

Ministerpräsident Woidke informierte am 6. Mai 2020 über die Videokonferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder. Neben den allgemein bekannten Darlegungen zum Verlauf der Pandemie wurde informiert, dass die Landesregierung am Freitag, 8. Mai 2020, die Einzelentscheidungen beschließen wird. Dazu gehört, dass Gaststätten, Cafés und Kneipen am 15. Mai 2020 wieder öffnen können, wobei Woidke auf noch zu erwartende Abstands-, Hygiene-, Zugangs- und Öffnungszeitenregelungen (es deutet sich wohl an, dass bis 22.00 Uhr geöffnet sein darf) verwies.

Mittlerweile hat der rbb eine Übersicht zu in Brandenburg beabsichtigten Festlegungen veröffentlicht: https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/woidke-brandenburg-beschraenkungen-gastronomie-schule-lockerung.html

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Übersicht zu den neuen bundesweiten Regelungen in der CoronaZeit

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/20200506-ConoraKrise-.pdf

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Für alle, die in der nächsten Zeit Großes im Familiären vorhaben, möchten wir auf diese Information nicht verzichten:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/presse/pressemitteilungen/detail/~05-05-2020-eheschliessungen-duerfen-wieder-mit-gaesten-stattfinden

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Die Investitionsbank des Landes Brandenburg informiert täglich über den Stand der Bearbeitung von Anträgen zur CORONA -Soforthilfe.

Hier zur Übersicht die Daten vom 05. Mai 2020: https://www.ilb.de/de/corona-soforthilfe/index.html

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Brandenburgs Ministerpräsident erklärt auf Pressekonferenz am 24. April 2020 seine Erkenntnis aus WissenschaftlerMeinungen:

Die Maske schadet nicht.

Hier die Festlegungen zur Maskenpflicht: https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/200424-Presseinformation-Land-Brandenburg.pdf

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Brandenburgs Ministerpräsident wird von rbb24 zitiert. Wir geben rbb24 nur wieder, da es sich selbst kommentiert…

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Brandenburgs Wirtschaftsminister widerruft per Twitter Hoffnung machende Nachricht an die Soloselbstständigen

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Brandenburgs Wirtschaftsminister sendet per Twitter Hoffnung machende Nachricht an die Soloselbstständigen

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Neue Regelungen im Land Brandenburg mit Stand 17. April 2020

Soeben wurden die neuen Regelungen bekanntgegeben, hier nachlesbar: https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/200417-PM-Corona-1.pdf

Das dazugehörige Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg

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Neue Festlegungen der Bundes und der Länder vom 15. April 2020

Mit den heute bekannt gemachten Veränderungen bleibt es bei Gaststätten, Restaurants und Hotels bei den bisherigen Festlegungen. Neu ist, dass mit einem entsprechenden Konzept Läden bis zu 800m² Fläche wieder öffnen können. Allerdings: Eben verlautete im rbb, dass die Brandenburger Landesregierung am Freitag Näheres regeln wird. Die heutigen Bestimmungen sind hier nachlesbar: https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/2020-04-15-beschluss-bund-laender-data.pdf

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T-ONLINE veröffentlicht eine übersichtliche Darstellung der CORANA-Hilfen für Firmen

https://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_87545672/coronavirus-krise-firmen-in-not-hier-bekommen-sie-geld-vom-staat.html

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KfW informiert über KfW-Schnellkredit für den Mittelstand (betrifft Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern)

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

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Von Steuern und Sozialabgaben freie Zahlungen an Mitarbeiter in der CoronaZeit

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/CORONA-Zulagen-Für-Beschäftigte.pdf

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Förderung von Beratungskosten in der CoronaZeit ohne Eigenanteil

https://www.bmh-barnim.de/wp-content/uploads/Beratungskosten-ohne-Eigenanteil.pdf

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Gemeinsame Presseerklärung vom 6. April 2020: Bundesregierung beschließt weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Pressemitteilung vom 06.04.2020 / KfW, Inlandsförderung

Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise. Auf Basis des am 03.04.2020 von der EU-Kommission veröffentlichten angepassten Beihilfenrahmens (sog. Temporary Framework) führt die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und gerade in dieser Krise besonders betroffen. Deshalb ist es entscheidend, dass wir diese einzigartige Substanz und Breite erhalten, um nach der Krise wieder durchstarten zu können. 99,5 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Mittelständler. Sie erwirtschaften rund 35 Prozent des gesamten Umsatzes, stellen knapp 60 Prozent aller Arbeitsplätze und über 80 Prozent aller Ausbildungsplätze. Daher spannen wir einen weiteren umfassenden Schutzschirm für unsere Mittelständische Wirtschaft. Wir werden einen KfW-Schnellkredit einführen, bei dem der Staat 100% der Kreditrisiken übernimmt. Die Kreditlaufzeiten werden auf 10 Jahre verlängert.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Für diese Pandemie gibt es keine Blaupause. Als Bundesregierung müssen wir entschlossen und kraftvoll agieren – und die Situation ständig genau beobachten. Mit dem KfW-Schnellkredit legen wir jetzt ein weiteres Programm auf, das neben die bereits bestehenden Angebote tritt. Es wendet sich an kleinere und mittlere Firmen und Betriebe, die jetzt sehr sehr rasche Unterstützung benötigen und auf andere Bedingungen abstellt als unsere anderen Hilfen, die natürlich fortbestehen.“

KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig: „Durch die 100-prozentige Haftungsfreistellung und den Verzicht auf eine übliche Risikoprüfung wird sichergestellt, dass diejenigen Unternehmen, die nur durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, rasch einen Kredit bekommen. Wir rechnen mit sehr vielen Anträgen und werden zusammen mit den Banken und Sparkassen alles dafür tun, die technischen Voraussetzungen für eine schnelle Auszahlung zu schaffen.“

Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen:

Unter der Voraussetzung, dass ein mittelständisches Unternehmen im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat, soll ein „Sofortkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:

  • Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal € 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal € 500.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Zinssatz in Höhe von aktuell 3 % mit Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.

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E-Mail der Investitionsbank des Landesbrandenburg

Am 2. April 2020, 18.12 Uhr, erreichte uns diese E-Mail der Investitionsbank des Landes Brandenburg, die wir unkommentiert weitergeben:

Liebe Kundinnen und Kunden,

für die Bearbeitung der rund 60.000 Anfragen zum Soforthilfe-Programm, die uns aktuell vorliegen, benötigen wir noch Zeit. Wir versichern Ihnen, dass wir mit Hochdruck an der Bearbeitung Ihres Antrags arbeiten und täglich weitere Auszahlungen vornehmen. Unser Ziel ist es, dass im April alle Antragstellenden, die einen vollständigen und korrekten Antrag eingereicht haben, ihr Geld auf dem Konto haben werden.

Bis dahin bitten wir Sie, von allen Möglichkeiten der Liquiditätssicherung Gebrauch zu machen: Sprechen Sie Ihre Hausbank, Versicherer, Krankenkassen, Vermieter und anderen Partner an, um Zahlungsaufschübe oder Stundungen zu vereinbaren – alle diese Institutionen haben öffentlich zugesagt, sich kulant zu verhalten.

Noch ein Tipp: Sie können auch mit Ihrem Antrag und Ihrer Antragseingangsbestätigung zu Ihrer Bank gehen und einen Dispositionskredit beantragen. Es sind ausreichend Fördermittel vorhanden. Mit der Auszahlung der Soforthilfe kann der Dispositionskredit dann zurückgeführt werden.
Auf unserer Sonderseite haben wir noch weitere hilfreiche Hinweise für Sie zusammengetragen.

Ihre ILB

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Brandenburgs Landesregierung verlängert Beschränkungen bis zum 19. April 2020

https://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/31_03_2020/2992085621.html

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Sparkasse Barnim mit Informationen für Unternehmerinnen und Unternehmer

https://www.spk-barnim.de/de/home/aktionen/informationen-zum-coronavirus-fk.html?n=true&stref=opener

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Achtung – Am 30.03.2020 erfolgte Rücksprache mit der ILB Brandenburg

Die in einigen Medien verbreitete Information, ab heute könne man bei der ILB zu einem bereits gestellten Antrag weitere Zuschüsse als Soforthilfe aus Bundesmitteln beantragen, ist nicht korrekt. Nach eben erfolgter telefonischer Auskunft der ILB fließen die Bundesmittel in die Landesgelder ein. Bisher sind bei der ILB über 40 000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen, die nun zu bearbeiten sind.

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Hinweis des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit

In Beantwortung unserer Anfrage verwies das oben genannte Landesamt auf seine Internetseite, die sich mit den Festlegungen des §56 Infektionsschutzgesetz befasst.

https://lavg.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.418375.de

Hinweis zu Betriebsschließungen, Veranstaltungsverboten u. ä. auf Grund des Coronavirus

Mehrere liegende Aktenordner

© galina.legoschina – Fotolia.com Nicht erfasst von den Entschädigungsleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz sind Betriebsschließungen, Veranstaltungsverbote u. ä. in Folge von Allgemeinverfügungen sowie der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 22.03.2020.
weiter

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Urlaubsregelungen und Krankheitsfragen in der Corona-Krise – Hinweise von Mitgliedern des Barnimer MittelstandsHauses

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Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen informiert über Stundungsmöglichkeiten für Sozialbeiträge

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1003392.jsp

Bitte jedoch auch beachten, dass

  • für jede Krankenkasse des Arbeitgebers ein separater Antrag zu stellen ist.
  • die Stundungsfrist maximal bis zum 26.06.2020 erfolgen kann.
  • bei gewährter zinsloser Stundung am 26.06.2020 die gesamten Beiträge für die Monate März 2020, April 2020, Mai 2020 und Juni 2020 fällig werden,
  • Sie angehalten sind, die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten, wie z.B. Kurzarbeitergeld und/oder Soforthilfe zur Tilgung der gestundeten SV-Beiträge einzusetzen

Hinweis: Auch die an die Minijob-Zentrale abzuführenden pauschalen SV-Beiträge können gestundet werden.

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Das Antragsverfahren der Investitionsbank Brandenburg für Zuschüsse startetAlle Details direkt bei der ILB

https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/

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Gute Nachricht für alle, die Umsatzsteuer als Sondervorauszahlung für Fristverlängerung entrichtet haben – Rückzahlung vom Finanzamt möglich für bessere LiquiditätPresseinformation des Brandenburger Finanzministeriums

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Hinweis des Barnimer MittelstandsHauses an die Mitglieder und andere Unternehmerinnen und Unternehmer

Das Barnimer MittelstandsHaus empfiehlt den Mitgliedern und anderen Unternehmerinnen und Unternehmern, zu allen Fragen wie Liquiditätshilfen, Finanzierungsprogrammen, Kurzarbeitergeld usw. schnell Kontakt zur Steuerberaterin oder zum Steuerberater aufzunehmen. Diese sind in diesen Fragen kompetent und müssen ohnehin zu eventuellen Anträgen die notwendigen Papiere (z.B. Jahresabschlüsse, BWA u.ä.) bereitstellen. Insoweit rät das BMH von der Einbeziehung bisher den jeweiligen Unternehmerinnen und Unternehmern unbekannter Berater ab.

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Das Land Brandenburg legt Sofortprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf – Anträge auf Liquiditätshilfen nach bisherigen Angaben ab 25. März 2020 möglich

https://mwae.brandenburg.de/de/corona-folgen-land-legt-soforthilfeprogramm-f%C3%BCr-kleine-und-mittlere-unternehmen-sowie-freiberufler-auf/bb1.c.662087.de

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Vom Brandenburger Finanzministerium liegen mittlerweile notwendige Formulare zu Steuererleichterungen bzw. -stundungen vor

https://mdfe.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.224141.de/bbo_downloads

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Sparkasse Barnim mit Information über staatliche Fördermaßnahmen

https://www.sparkasse.de/aktuelles/coronavirus-kfw-soforthilfe.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=2020_kri_gsk&utm_content=e7_smms

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Liquidität vor Rentabilität

Wohnorama Bernau hat uns erste Erfahrungen aus der Branche des Möbelhandels übermittelt und das auch mit einer Berechnungshilfe für die Liquiditätsplanung verknüpft. Vielleicht können Sie die Planungsdatei (Excel) gebrauchen und sie hilft Ihnen etwas weiter. Wie immer: Stand heute und ohne Gewähr!

Die Auswirkungen der Corona Krise haben die Handelsbranche fest im Griff und die Auswirkungen sind noch nicht abzuschätzen. Es gilt der alte Satz, „Liquidität vor Rentabilität“.  Anbei übersende ich Ihnen eine Datei zur einfachen Liquiditätsplanung (Blatt 1 „Beispiel“ und Blatt 2 „Muster“). Ich habe die Darstellung nach Tagen erstellt, Sie können aber auch die Spalten als Woche anlegen. Sie können natürlich auch die Zeilen ergänzen oder überschreiben . Bitte berücksichtigen Sie u.a. folgende Umstände:

  • Wie lange können Sie noch ausliefern. Wann „reißt“ die Lieferkette?
  • Wie werden sich Kunden/ Mitarbeiter bei einer drohenden Ausgangssperre verhalten? Werden Sie Kunden- Kommissionen noch ausliefern können? Nehmen die Kunden die Ware an?
  • Berücksichtigen Sie die bereits vereinnahmten Anzahlungen (Anzahlungsquote) und natürlich die fehlenden Anzahlungen bei nicht mehr vorhandenen Neuaufträgen. „Stornieren“ Kunden Aufträge und verlangen die Anzahlung zurück?
  • Die ZR wird vermutlich noch 4 – 6 Wochen nach den letzten Anlieferungen abbuchen. Danach müsste der Wareneingang langsam gegen 0 gehen. Haben Sie noch Valuta- Vereinbarungen?
  • Bonuszahlungen werden reduziert?
  • Wann bekommen Sie Kurzarbeitergeld von AA erstattet?
  • Wann bekommen Sie ggf. beantragte öffentliche Darlehen/ Zuschüsse?
  • Hält die Hausbank die KK-Linien in aktueller Höhe „offen“?
  • Reduzieren Sie alle Steuer- Vorauszahlungen.
  • Reduzieren Sie die Miete soweit möglich.
  • Inwieweit konnten Sie noch Werbekosten stornieren?

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Welche konkreten Maßnahmen sind vorgesehen, um die Unternehmen/Gastronomen während der Krise zu unterstützen?

Bislang haben die Bundes- und die Landesregierungen umfangreiche Liquiditätshilfen durch Stundung von öffentlichen Forderungen und Abgaben, Förderkrediten und die Ausweitung der Kurzarbeiterregelungen zugesagt. Leider liegen entsprechende gesetzliche Regelungen noch nicht vor. Die WITO in Eberswalde, dort Rüdiger Thunemann, hat zugesagt, die notwendigen Kontakte herzustellen. Das Verfahren für Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz ist leider ebenfalls noch nicht geklärt. Gesetzlich besteht für die Arbeitgeber ein Anspruch auf Ersatz der „Lohnfortzahlung“.

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Wie haben sich die Unternehmen zu verhalten, wenn sie die erforderlichen Voraussetzungen für die Fortsetzung des Betriebes nicht einhalten können (z.B. Mindestabstände)?

Nach der Allgemeinverfügung des Landkreises Barnim vom 18.03.2020 sind diese zu schließen. Wegen etwaiger Entschädigungsleistung empfehlen wir, die Schließung durch das Gesundheitsamt verfügen zu lassen. Dies geschieht, indem dort angezeigt wird, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und eine Ausnahmegenehmigung beantragt wird. Dieses Vorgehen zwingt das Gesundheitsamt zum Handeln. Einige Gaststätten erfüllen die Anforderungen richtigerweise auch dadurch, dass sie die Tischzahl und damit die Gesamtplatzzahl reduziert haben und so die entsprechenden Abstandsgrößen einhalten.

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Wer ist Ansprechpartner bei etwaigen Fragen zum weiteren Werdegang und wie werden die Unternehmen hierüber informiert?

Die WITO soll eine Mittlerfunktion übernehmen. Hilfreich ist auch, die Internetseite des Landrates www.barnim.de zu nutzen, weil die Allgemeinverfügungen des Landkreises die wesentliche, rechtlich verbindliche Entscheidung für die Schließung und Untersagung sind. Wegen der Förderprogramme von Bund und Land empfiehlt es sich, die Internetseiten der Fachverbände regelmäßig einzusehen. Eine doch übersichtliche Darstellung bietet die WFBB – Wirtschaftsförderung Brandenburg auf ihrer Internetseite. Das Barnimer MittelstandsHaus steht als Mittler für die regionalen Unternehmen im Niederbarnim gern zur Verfügung.

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Wie lange wird es voraussichtlich dauern bzw. ab wann können Ansprüche geltend gemacht werden (Zahlungsziele der Unternehmen)?

Anträge können bereits gestellt werden. Wann die entsprechenden Verfahrensregelungen vorliegen, ist unklar. Es ist jedoch zu vermuten, dass diese erst in den nächsten Wochen vorliegen können, weil die Ministerien nur eingeschränkt arbeiten. Aktive Steuerberaterinnen und -berater haben bereits von selbst mit ihren Mandanten schnellen Kontakt aufgenommen, um die notwendigen Schritte mit Blick auf Hilfen, Kurzarbeitsgeld u.ä. zu besprechen.

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Welche Unterstützung gibt es, wenn es nach oder während der Krise tatsächlich zur Insolvenz kommen sollte?

Im Falle erheblicher Liquiditätsprobleme raten wir dringend, Termine mit Steuerberatern und Rechtsanwälten zu vereinbaren, weil bislang Haftungserleichterungen im Insolvenzfall nicht vorliegen. Es ist aber denkbar, dass das Unternehmen auch durch ein Insolvenzverfahren und später einsetzende staatliche Hilfen saniert werden kann.

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Anzeige über Arbeitsausfall

Kurzarbeitergeld wird in einem Betrieb frühestens von dem Kalendermonat an geleistet, in dem die Anzeige über Arbeitsausfall bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingegangen ist. Die aktuellen Formulare und Ausfüllhinweise zur Kurzarbeit findet man über folgende Links im Internet: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/kurzarbeitergeld.

Zur weiteren Information findet man zwei Videos unter dem nachstehenden Link: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video.

Neben der Anzeige über Arbeitsausfall benötigt die Arbeitsagentur einige Unterlagen, um zeitnah über die Anerkennung entscheiden zu können. Reichen Sie bitte mit der Anzeige über Arbeitsausfall folgende Dokumente ein:

  1. Gewerbeanmeldung
  2. Handelsregisterauszug (sofern Ihr Unternehmen eingetragen ist)
  3. Gesellschafterliste
  4. Lohnjournal des zuletzt abgerechneten Monats
  5. Vereinbarung mit den Arbeitnehmern über die Kurzarbeit. Achten Sie bitte darauf, dass das Einverständnis der Arbeitnehmer erkennbar ist. Eine schlichte Kenntnisnahme reicht nicht aus.

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Wir benötigen Entschädigungen/Unterstützung für stornierte Reisen. Im Besonderen für Reisen, denen zuerst die Geschäftsgrundlage durch Grenzschließungen entzogen wurde.

Der DRV fordert Hilfsmaßnahmen von der Bundesregierung, um bei Reisebüros und Reiseveranstaltern entstehende Aufwendungen im Rahmen einer Beihilfe auszugleichen. Entsprechende Programme liegen noch nicht vor. Derzeit können lediglich Kurzarbeitergeld und KfW-Kredite beantragt werden. Aktuell behelfen sich einige damit, den Kunden zum Verzicht auf die Barauszahlung der bereits entrichteten Reisepreise zu bewegen und stattdessen eine Reisegutschrift des Veranstalters zu erhalten.

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Auch wäre es gut, wenn zunächst Zahlungen/Vorauszahlungen an das Finanzamt sowie an die Stadt Bernau gestundet werden könnten.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Liquiditätshilfen beschlossen, die auch Stundungen von Steuerschulden und die Aussetzung von Vollstreckungen bis zum 31.12.2020 vorsehen. Allerdings liegen dem Finanzamt Eberswalde derzeit entsprechende Regelungen noch nicht vor. Bei der Stadt Bernau werden wir diesbezüglich nachfragen.

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Bekomme ich als Ausflugsspeisegaststätte mit Saalveranstaltungen Kurzarbeitergeld?

Der Hotel- und Gaststättenverband fordert derzeit ein Nothilfsprogramm für das Gastgewerbe. Derzeit besteht lediglich die Möglichkeit, Kurzarbeit zu beantragen sowie eine Entschädigung für Selbständige nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Darüber hinaus soll kurzfristig die Möglichkeit bestehen, beim Finanzamt die Stundung von Steuerforderungen zu beantragen. Wegen des Fachkräftemangels wird von Entlassungen abgeraten. Allerdings sehen die derzeitigen Regelungen zur Kurzarbeit eine Vorfinanzierung durch den Arbeitgeber vor. Auch sind derzeit die Bearbeitungszeiten nicht abschätzbar. Informationen kann man über die Potsdamer Telefonnummer der Arbeitsagentur 0331-8805678 zu erfragen. Unterstützung gibt es auch bei der WITO Rüdiger Thunemann unter 03334 59233.

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Kann mit Lockerungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (Höchstdauer, Equal-Pay-Pflichten, Branchenzuschläge, Befristungsmöglichkeiten) gerechnet werden und mit welchen?

Derzeit werden die Voraussetzungen der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld für Zeitarbeitnehmer geregelt. Kurzarbeitergeld soll dann auch rückwirkend zum 01.03.2020 beantragt werden können. Uns ist nicht bekannt, dass es weitere Bestrebungen zur Lockerung der Arbeitnehmerüberlassung gibt. Der Fachverband BAP veröffentlicht die aktuelle Entwicklung in diesem Bereich.

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Welche Sonderregelungen könnte man sich im Kündigungsrecht vorstellen?

Derzeit ist eine realistische Sonderregelung nicht vorstellbar. Vielmehr sollen derartige Belastungen über gelockerte Kurzarbeitergeldregelungen kompensiert werden.

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Sind Lohnkostenzschüsse für Kriseneinsätze denkbar?

Derzeit sind uns keine Regelungen bekannt. Offensichtlich mangelt es nicht am notwendigen Geld, um derartige Kriseneinsätze angemessen zu finanzieren. Vielmehr sind derzeit Ansammlungen und Personen untersagt, sodass es zu derartigen Einsätzen nur in systemrelevanten Bereichen kommt. In diesem Bereich ist die Bezahlung des eingesetzten Personals derzeit gesichert.

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Sind im speziellen Notfall Stundungen von Sozialbeiträgen und Steuern denkbar, sogar der Wegfall selbiger?

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Liquiditätshilfen beschlossen, die auch Stundungen von Steuerschulden und die Aussetzung von Vollstreckungen bis zum 31.12.2020 vorsehen. Allerdings liegen dem Finanzamt Eberswalde derzeit entsprechende Regelungen noch nicht vor. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) schlägt die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen als Entlastungsmaßnahme im Zuge der Corona-Krise vor. Es soll dazu in der laufenden Kalenderwoche 12/2020 oder Anfang der Kalenderwoche 13/2020 ein entsprechendes Papier des GKV-Spitzenverbands geben. Die Sozialbeiträge sollen aber nicht erlassen werden.

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Sind bei kurzfristigem Finanzbedarf Überbrückungskredite denkbar?

Die Aufnahme von Krediten sollte nur erfolgen, wenn eine Refinanzierung sichergestellt ist, etwa für die Vorfinanzierung von Kurzarbeitergeld. Die KfW hat hierzu ein Sonderprogramm aufgelegt. Andere Kreditprogramme im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie sind uns nicht bekannt.

Steuerliche Maßnahmen in Zeiten von Corona

Wenn es in Unternehmen aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus zu Beeinträchtigungen kommt, stehen verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter zur Verfügung. Vorauszahlungen können herabgesetzt, Steuern in Raten gezahlt werden.

  • Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden.
  • Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden; Säumniszuschläge können erlassen werden.
  • Auch auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend verzichtet werden.

Das Bayerische Landesamt für Steuern stellt einen Download zur Verfügung, mit dem Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus beantragt werden können. Unternehmer können damit sowohl eine zinslose Stundung für drei Monate als auch die Herabsetzung von Einkommensteuer-Vorauszahlungen und Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen bzw. des Steuermessbetrags für Gewerbesteuer-Vorauszahlungen beantragen.

Bei Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden, ist die Generalzolldirektion angewiesen worden, den Steuerpflichtigen entgegenzukommen. Das betrifft beispielsweise die Energiesteuer. Gleiches gilt für das Bundeszentralamt für Steuern, das für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer zuständig ist und entsprechend verfahren wird. Betroffenen Unternehmen wird empfohlen, frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen. Finanzämter rechnen mit langfristigen Auswirkungen

Während das Formular des Bayerischen Landesamts für Steuern von einer zinslosen Stundung für drei Monate ausgeht, rechnen andere schon mit längeren Auswirkungen. So schreibt das Finanzministerium Schleswig-Holstein.

  • Anträge auf Stundung der nach dem 31. Dezember 2020 fälligen Steuern sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen, die nur Zeiträume nach dem 31. Dezember 2020 betreffen, sind besonders zu begründen.
  • Von Vollstreckungsmaßnahmen soll bei unmittelbar und erheblich betroffenen Steuerpflichtigen bis zum 31. Dezember 2020 bei allen rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Steuern [gemeint sind Einkommensteuer und Körperschaftsteuer] abgesehen werden. In den betreffenden Fällen sind die [ab jetzt] bis zum 31. Dezember 2020 verwirkten Säumniszuschläge für diese Steuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erlassen.

Und selbst Bayern scheint die im Formular genannte Frist nicht ganz so streng zu sehen. Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat teilt mit:

  • Fällige Steuerzahlungen werden, soweit sie aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht geleistet werden können, auf Antrag befristet zinsfrei gestundet. In solchen Fällen können die Betroffenen bis zum 31. Dezember 2020 entsprechende Anträge auf Stundung stellen. Dies soll sowohl für die Einkommensteuer und die Körperschaftsteuer gelten als auch für die Umsatzsteuer, von der bisher noch auffallend wenig die Rede war.
  • Bei unmittelbarer Betroffenheit will auch Bayern zudem grundsätzlich bis zum Ende des Jahres von Vollstreckungsmaßnahmen absehen. Dabei wird auch auf gesetzlich anfallende Säumniszuschläge in dieser Zeit verzichtet werden.
  • Soweit daneben pandemiebedingt Probleme bestehen, Steuererklärungen fristgerecht abzugeben, soll auch hier geholfen werden: »Die bayerischen Finanzämter werden mit Anträgen auf Fristverlängerungen wegen Corona großzügig und möglichst unbürokratisch verfahren«, erklärte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Scheuen Sie sich nicht, die Hilfen in Anspruch zu nehmen!

Das Bayerische Landesamt für Steuern weist am Ende des Formulars darauf hin, dass unrichtige Angaben strafrechtliche Folgen haben können, und nennt auch gleich die Paragrafen, in denen es um Steuerhinterziehung (§ 370 der Abgabenordnung, AO) bzw. leichtfertige Steuerverkürzung (§ 378 AO) geht. Das klingt für viele zunächst einmal nach einer brutalen Vorverurteilung oder zumindest nach einer bösen Verdächtigung.

Aber: Der Hinweis ist Standard und sichert den Fiskus ab. Wenn Sie in einer entsprechenden Notsituation sind oder sich eine solche abzeichnet, scheuen Sie sich nicht, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszunutzen und auch diesen Antrag zu stellen! Wir haben schon von einigen Unternehmern gehört, dass ihre Anträge ohne größere Prüfung angenommen worden sind.

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Der Deutsche Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg veröffentlichte auf seiner Internetseite Informationen für Berater und Mandanten

https://stbverband.de/der-dstv-gibt-einen-ueberblick-welche-regelungen-und-erleichterungen-steuerberater-und-ihre-mandanten-im-hinblick-auf-die-corona-lage-kennen-sollten-1363539/

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Selbst die Gewerkschaft verdi gibt Tipps für Soloselbstständige

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100?fbclid=IwAR0GmOIydqi_r7pwYnHsrnsf4Fb-WbLZHxO0mIURDaDulcWlHRDTzuknPcg

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